Abfallentsorgung
Die Entsorgungskalender liegen bei allen Gemeinden, auf allen Recyclinghöfen und in Dachau bei der Kfz-Zulassungsstelle, im Bürgerbüro der Stadt Dachau, im Landratsamt Dachau (Weiherweg
16) sowie bei der Kommunalen Abfallwirtschaft (Dr.-Hiller-Str. 36) aus. Im Internet findet man alle Termine unter www.entsorgungskalender-dachau.de.

Der Entsorgungskalender beinhaltet alle Abfuhrtermine der Restmüll- und Biotonnen sowie der gelben und blauen Tonnen. Er informiert auch über die Verschiebungen bei der Müllabfuhr
aufgrund von Feiertagen. Auch die Giftmobiltermine sind darin enthalten.

Der Abfall-Entsorgungskalender für 2017
ist hier hinterlegt

Achtung! Durch die Osterfeiertage verschieben sich die Termine der Müllabfuhr:

Die Leerungen der Tonnen von Karfreitag, den 14.04.17, werden am Samstag, den 15.04. nachgeholt. Die Leerungen von Ostermontag, den 17.04., erfolgen am Dienstag, den 18.04. Demzufolge werden alle anderen Leerungen in der KW 16 jeweils einen Tag später durchgeführt. Über die Leerungstermine kann man sich auch im Internet unter www.entsorgungskalender-dachau.de informieren.

Die Recyclinghöfe im Landkreis Dachau sind am Samstag den 15.04. zu den gewohnten Zeiten geöffnet.


​Was kommt nach der Tonne?

Kostenlose Führung durch das Abfallheizkraftwerk Geiselbullach – jetzt anmelden
Wohin kommt der Müll aus der Restmülltonne? Was passiert mit dem Sperrmüll, der auf den Recyclinghöfen gesammelt wird? Wie kann aus Restmüll Strom gemacht werden? Wie werden die Rauchgase, die bei der Müllverbrennung entstehen, gereinigt?
Diese und noch viele andere Fragen rund um das Thema Müllverbrennung werden bei einer Führung durch das Abfallheizkraftwerk Geiselbullach (GfA, Gemeinsames Kommunalunternehmen für Abfallwirtschaft) beantwortet. Die kostenlose Führung findet am Montag, den 08.05.2017, von 14.00 – ca. 16.30 Uhr statt. Interessenten können sich bei der der Abfallberatung unter Tel. 08131 74-1469 für die Führung anmelden. 
Heizen mit Holz

Richtig verwendet, ist Holz ein umweltgerechter Brennstoff. Mit gut aufbereitetem Holz aus der Region, einer modernen Feuerstätte und einer sachgerechten Handhabung können Sie dazu beitragen, dass Ihr Ofen für behagliche Wärme sorgt und die Umwelt nicht allzu sehr belastet. Die Umwelt und Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken!

Denn mit Holz wird leider nicht immer richtig geheizt. Macht man es falsch, kann der Schadstoffausstoß um das Hundertfache ansteigen. Behandeltes Holz, Papier, Karton oder sogar Abfälle haben im Holzofen nichts zu suchen! Aber auch falsch gelagertes und zu feuchtes Holz verursacht Abgaswerte mit hohem Schadstoff- und Feinstaubgehalt.

Die Broschüre „Heizen mit Holz“ des Umweltbundesamtes informiert über das richtige Heizen mit Holz. Die Broschüre ist kostenlos bei der Abfallberatung Tel. 08131/741469 erhältlich. 

 

Asche: Bitte staubdicht verpackt in die Restmülltonne

Wer mit Holz feuert, sieht sich vor die Frage gestellt: Wohin mit der Asche?
Keinesfalls darf die Asche über die Biotonne oder den Kompost entsorgt werden. Je nach Holz- und Verbrennungsqualität ist Asche mit Schwermetallen und anderen Schadstoffen belastet. Asche muss über die Restmülltonne entsorgt werden.

Dabei ist folgendes zu beachten:

• Um keine gesundheitsschädlichen Ascheteilchen einzuatmen, sollte man bei der Entsorgung vermeiden, Staub aufzuwirbeln.

• Ausgeräumte Asche kann bis zu 24 Stunden lang zu einem Brand führen. Bevor die Asche in der Restmülltonne entsorgt wird, sollte man diese erst auskühlen lassen.

• Die Asche ist so zu beseitigen, dass das Wohl der Allgemeinheit (Müllfahrer, Anwohner) nicht beeinträchtigt wird. Um eine Staubentwicklung bei der Befüllung und Entleerung der Restmülltonne zu vermeiden, müssen Ascheabfälle staubdicht verpackt entsorgt werden.

Kerzenreste für eine gute Sache

Von den Festtagen übrig gebliebene Kerzenreste sollte man nicht achtlos in die Restmülltonne werfen. Wachsreste sind aber zu schade für die Mülltonne. Sie sind wertvolles Material und können für die Herstellung neuer Wachsprodukte verwendet werden.

Auf den Recyclinghöfen im Landkreis Dachau werden Wachs- und Kerzenreste gesammelt. Diese kommen einer Behindertenwerkstatt im MFZ Förderzentrum München zugute. In der Wachswerkstatt werden Kerzenreste nach Farben sortiert, eingeschmolzen und gereinigt. Der gewonnene Rohstoff wird für neue Wachswaren wie z. B. Fackeln, Grillanzünder, Tee- und Grablichter verwendet. Dank der bayernweiten Sammlung von Wachsresten haben viele sozial benachteiligte Menschen einen festen Arbeitsplatz.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abfallberatung unter 08131/74-1469.



Merkblatt
für den umweltgerechten Einsatz von Bauschutt, Straßenaufbruch und Recycling-Baustoffen im nicht-öffentlichen Feld- und Waldwegebau zur Wegeinstandsetzung und zur Wegebefestigung 

Damit land- und forstwirtschaftliche Flächen nachhaltig und sachgemäß bewirtschaftet werden können, muss ein dem Bedarf entsprechendes und auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnittenes Wegenetz vorhanden sein. Dieses Wegenetz besteht überwiegend  aus öffentlichen und beschränkt öffentlichen ländlichen Wegen, bei denen die Baulast bei den Gemeinden liegt, sowie aus Eigentümerwegen, bei denen die Baulast bei den Grundstückseigentümern liegt.

Um die Wege auf Dauer gut befahrbar zu erhalten, müssen sie, der Beanspruchung entsprechend, regelmässig gepflegt und instand gesetzt werden. Das nachfolgende Merkblatt richtet sich an den privaten Grundstückseigner, der Wege auf seinen Privatflächen anlegen, instand setzen oder befestigen will.

Hier finden Sie das Merkblatt hinterlegt.



Zigarettenkippen sind giftig!

Viele Raucher tun es und kaum einer macht sich Gedanken darüber: Die Kippe wird achtlos und „lässig“ weggeworfen. Was für viele belanglos ist, ist nicht nur ein optisches Problem, es hat auch Folgen für die Umwelt. Die Kippe enthält viele schädliche Stoffe wie Arsen, Blei, Kupfer, Chrom und Cadmium. Sie machen die kleinen Zigarettenreste zu Sondermüll, der keineswegs harmlos ist. Die Kippen vergiften Boden und Grundwasser. Man fand sie sogar im Magen-Darm-Trakt von Fischen, Vögeln, Walen, Meeresschildkröten und Landsäugetieren. Allein im Süßwasser dauert es 15 Jahre, bis sie vollständig zerfallen, bereits 1 Zigarettenkippe pro Liter Wasser tötet Fische. Gefährlich wird es, wenn die Kippen auf dem Spielplatz landen. Verschluckt ein Kleinkind eine Zigarettenkippe verursacht dies schwere Vergiftungen.  



Achtung Quecksilber! 

Thermometer, Batterien, Elektrogeräte, elektrische Schaltgeräte (z.B. ältere Treppenlichtautomaten), Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren wie auch ältere Blutdruckmessgeräte enthalten Schadstoffe wie z.B. Quecksilber und dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden! Auch der Sperrmüllcontainer auf dem Recyclinghof ist der falsche Entsorgungsweg. Batterien, Akkus, Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren können auf den Recyclinghöfen und im Fachhandel kostenlos entsorgt werden. Elektrogeräte werden auf den Recyclinghöfen kostenlos angenommen. Nur so können die Materialien wiederverwertet und die Schadstoffe umweltgerecht entsorgt werden. 



Recyclinghof Altomünster

Stumpfenbacher Str. 51
85250 Altomünster

Telefon: 
08254/477

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag  15:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 12:00 Uhr
Samstag 09:00 bis 14:00 Uhr 


Deponie in Jedenhofen

Die Reststoffdeponie in Jedenhofen (zwischen Vierkirchen und Ebersbach), Tel. 08137/5586  ist immer 
dienstags von 08.00-15.00 Uhr geöffnet.

Zusätzlicher Öffnungstag:

Samstag, 08.10.16 

Hier können Steinwolle, Asbestzementplatten (in Big Bags verpackt), Gipskartonplatten, sowie Teerpappe gegen Gebühr entsorgt werden. 

Informationen zu den Annahmebedingungen und zur Gebühr erhalten Sie bei der Abfallberatung unter Tel. 08131/74 - 1463, -1469, -1470.

Neue Annahmebedingungen von Glas- und Steinwolle an der Deponie Jedenhofen 
Aus betriebstechnischen Gründen dürfen künstliche Mineralfasern KMF (Glas- und Steinwolle) ab 01.09.2015 nur noch in verpresster und verpackter Form in der Deponie Jedenhofen eingelagert werden.

Unverpresste Glas- und Steinwolle bis 2 t werden nur in sogenannten KMF-Säcken staubdicht verpackt in einem Sammelcontainer an der Deponie Jedenhofen angenommen. Zugelassene KMF-Säcke gibt es bei der Deponie Jedenhofen oder bei der Fa. Fink in Dachau. Auch die Gebühren für unverpresste Glas- und Steinwolle ändern sich ab 01.09.2015: Für Glas- und Steinwolle unter 100 kg fällt eine Pauschale von 35,- € an. Für Mengen zwischen 100 kg und 2 t werden 352,- € pro Tonne berechnet.

Für verpresste Glas- und Steinwolle beträgt die Gebühr 182,- € pro Tonne. Mengen über 2 t müssen grundsätzlich verpresst angeliefert werden.

Für weitere Informationen steht die Abfallberatung unter 08131/741470 gerne zur Verfügung.


Kommunale Abfallwirtschaft

Landratsamt Dachau
Dr.-Hiller-Straße 36
85221 Dachau
Abfallberatung, Tel. Nr. 08131/74-1463, -1469 und -1470
Tonnenleerung Rest- und Biomüll:

Sprechzeiten:
Mo - Fr      08.00 - 13.00 Uhr
Do              14.00 - 18.00 Uhr

E-Mail: abfallwirtschaft@lra-dah.bayern.de
Internet: www.Landkreis-Dachau.de/Abfallwirtschaft

So können Sie die Schriftgröße anpassen:

Halten Sie die Strg-Taste gedrückt und drehen Sie am Rad Ihrer Maus.

oder

Zum Vergrößern: Drücken Sie die Strg-Taste und gleichzeitig +.
Zum Verkleinern: Drücken Sie die Strg-Taste und gleichzeitig -.