Informationen zum Markt Altomünster

Geschichte 
Um 730 ließ sich hier ein Einsiedler namens Alto nieder, der um 750 vom Frankenkönig einen Wald geschenkt erhielt. Der Forst trägt bis heute den Namen "Altowald". Alto gründete im Anschluss an seine Zelle ein kleines Klösterlein, dessen Kirche der heilige Bonifatius geweiht haben soll. Der Name "Altomünster" entstand aus den beiden Namen "Alto " (Heiliger Alto) und "Münster" (frühere Bezeichnung für Kloster). Das Fürstenhaus der Welfen errichtete vor 1000 zunächst ein Benediktinerkloster. 1056 tauschten die Welfen die Benediktiner mit Benediktinerinnen aus. Bis 1488 lebten in Altomünster Benediktinerinnen hinter Klostermauern. 

Anfänge des Marktes
Aufgrund des Klosters und seiner zentralörtlichen Bedeutung entwickelte sich das Dorf zu einem Marktflecken. Etwa um 1310 verliehen die Wittelsbacher Herzöge den Bewohnern das Bürgerrecht. Am 4. Oktober 1391 erfolgte die Marktrechtsverleihung durch Herzog Stephan III., genannt der Kneißl. Altomünster empfing Stadt- und Marktrechte, insbesondere das Pfändungsrecht. Das Kloster blieb jahrhundertelang nahezu alleiniger Grundherr, das heißt, die Bürger mußten dem Kloster als Inhaber von Grund und Boden in und um Altomünster Grundzinsen leisten. Auch das lebensnotwendige Holz aus dem Alto-Forst wurde den Bürgern gnadenhalber vom Kloster überlassen. Um 1420 legten die Ingolstädter Herzöge den Martkplatz an.
Um das Jahr 1755 lebten in 130 Häusern 51 Handwerker; weitere Einwohner, nämlich 67 Tagwerker, arbeiteten für das Kloster.

Die moderne Gemeinde
Erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erholte sich die Gemeinde, die seit 1823 zur Dorfgemeinde abgesunken war, von der Aufhebung des klösterlichen Arbeitgebers. Ab 1855 stiegen die Einwohnerzahlen wieder an.
1862 wurde das Krankenhaus errichtet,
1869 der Kindergarten,
1882 erfolgte die Gründung der Marktsparkasse
1902 wurde der Markt an den Telefondienst angeschlossen,
kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges kam die Elektrifizierung und
1913 die Eröffnung der Lokalbahn Dachau-Altomünster.

Die Gebietsreform von 1972 bis 1978 führte zur Eingemeindung der acht Altgemeinden Stumpfenbach, Oberzeitlbach, Hohenzell, Kiemertshofen, Thalhausen, Randelsried, Pipinsried und Wollomoos.

1991 beging die Gemeinde das Doppeljubiläum "600 Jahre Stadt- und Marktrechte" und "Heiligsprechung Birgittas von Schweden".
1997 blickte das Birgittenkloster auf seine 500-jährige Gründung zurück. Ein bleibendes Ergebnis des Jubiläumsjahres war die Eröffnung des Museums in Altomünster.


Die Orte der Marktgemeinde

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Die Gemeinde stellt sich aus folgenden Ortsteilen zusammen:

 

 Atomünster  

 Arnberg

  Asbach  Breitenau
 Deutenhofen

 Erlach

 Erlau Freistetten
 Haag Halmsried Hohenried Hohenzell 
 Humersberg Hutgraben Irchenbrunn Kiemertshofen
 Lauterbach Lichtenberg Maisbrunn Obererlach
 Oberndorf Oberschröttenloh Oberzeitlbach  Ottelsburg
 Ottmarshausen Pfaffenhofen Pipinsried  Plixenried
  Radenzhofen Rametsried Randelsried Reichertshausen
 Röckersberg Rudersberg Ruppertskirchen Schauerschorn
 Schielach Schloßberg Schmarnzell Schmelchen
 Sengenried  Stumpfenbach  Teufelsberg Thalhausen
 Übelmanna Unterzeitlbach Wollomoos  Xyger 

 

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