Schielach

Die Einöde taucht erstmals 1391 als "Schuelach" in einem Gültbuch des Augsburger Benediktinerklosters St. Ulrich und Afra auf. 1393 lesen wir "Schuochlach", 1554 "Schuchenlach" und 1641 "Schüelach". Das Grundwort "-lach" kommt von "-loh" in der zweifachen Bedeutung von "lichtem Wald, Gebüsch" oder "nasse, sumpfige Stelle im Boden, Sumpfwiese". Das Bestimmungswort "Schue" oder "Schuoch" dürfte den Schuh meinen, der Parallelfall wäre Schauerschorn. Wie das aber zusammenpassen soll, ist unklar. Aufgrund der Lage paßt sowohl der "lichte Wald" als auch die "sumpfige Stelle" im Boden. Ein Ortsnamenforscher spricht von "Schuh-Lache", gemeint ist "schuhförmige Lache".

 

 

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