Schmarrnzell

Auf den Zeitraum von 1240/47 wird die Nachricht des Klosters Indersdorf datiert, in der unser Ort als "Smegenzel" erstmals auftaucht. Wenig später wird er wie in den folgenden Jahrhunderten mit einem "r" geschrieben als "Smergincelle" (1283), "Smaergencell" (1330), "Smergenzell" (1418), "Schmarenczell" (1478), "Schmernzell" (1504).

Die Deutung des Namens hat schon manches Kopfzerbrechen bereitet. Der zweite Namensbestandteil "-zell" ist im nordwestlichen Altbayern ziemlich verbreitet. Die Zell-Orte sind nach neueren Erkenntnissen "überwiegend (weltliche) Wirtschaftshöfe". Das mittelhochdeutsche Wort "smerwic" gleich schmierig nimmt man als Bestimmungswort an. Dann müßte der Boden oder die Straße bei Schmarnzell bei Regen schmierig und fettig (gewesen) sein. Vielleicht könnten auch die mittelhochdeutsch "smerboum" genannte Eiche oder Buche namengebend sein, deren Früchte der Schweinemast dienten.

Alte Hausnamen:

Beim Partlgütl

Beim Kajetan

Beim Krammer

Beim Bauer

Beim Oberländer

Beim Lenzl

Beim Leonhard

Beim Nazi

 

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